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Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Die Geschichte von Rosewood Whiskey ist eine einzigartige amerikanische Erzählung, in der sich die Giganten der Destillierkunst des 19. Jahrhunderts, der industrielle Erfindergeist nach der Prohibition, Hollywood-Legenden und eine moderne Wiederbelebung miteinander verflechten.


1869–1919: Das goldene Zeitalter in Louisville


Die Ursprünge des Namens „Rosewood“ reichen bis nach Louisville, Kentucky, zurück, in die Zeit des Booms der amerikanischen Whiskey-Industrie nach dem Bürgerkrieg. Von Louisvilles historischem Zentrum der Spirituosenherstellung aus baute eine bedeutende Rektifikationsfirma des 19. Jahrhunderts ein umfangreiches Sortiment an hauseigenen Spirituosen auf. Zu diesen frühen Marken gehörte ein unverwechselbarer Bourbon, der schlicht „Rosewood“ hieß. Wie viele historische Spirituosen jener Zeit verschwand auch diese ursprüngliche Variante, als die Prohibition die Brennereien zur Schließung zwang.


1930er–1940er Jahre: Die übrig gebliebenen Flaschen


Nach der Aufhebung der Prohibition schlug Rosewood ein neues Kapitel industrieller Innovationskraft ein. Im Jahr 1933 erwarb die General Distillers Corporation das historische Gelände der Mellwood-Brennerei aus den 1860er Jahren in Louisville und sanierte die Anlage, sodass dort bis Ende 1935 Fässer befüllt werden konnten. In dieser Zeit produzierte General Distillers den „Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey“. Auf dem Gelände waren zuvor riesige Mengen an robusten, dreiteiligen, formgeblasenen Glasflaschen gelagert worden. Sammler weisen darauf hin, dass General Distillers diesen Bestand an Vintage-Glasflaschen wiederverwendete, um ihren neu destillierten Rosewood-Bourbon abzufüllen.


1967: Das Zeitalter der Markenzeichen


Zwar stellte General Distillers in den 1960er Jahren den Betrieb ein, doch erlebte die Marke eine kurze Wiederbelebung, als eine große Brennerei aus Kentucky im Mai 1967 das Warenzeichen „Rosewood’s Very Rare VR Bourbon“ eintragen ließ. Diese Markteinführung war jedoch nur von kurzer Dauer, und die Eintragung lief schließlich Jahrzehnte später aus.


1994: Eine Ikone der Leinwand


Der Name „Rosewood“ erlangte weltweite Bekanntheit nicht in den Regalen der Geschäfte, sondern auf der Kinoleinwand. In einem bahnbrechenden, für den Oscar nominierten Filmdrama aus dem Jahr 1994, das in einem Gefängnis der 1940er Jahre spielt, diente eine Requisitenflasche „Rosewood Bourbon“ als entscheidendes Element der Handlung. Die Vintage-Requisitenflasche – dargestellt als eine Abfüllung aus Kentucky der 1930er Jahre – wurde zu einem Kultgegenstand der Filmgeschichte.


Heute: Die Legende lebt wieder auf


Jahrzehntelang war Rosewood nur in verstaubten historischen Aufzeichnungen, antiken Glassammlungen und der Filmgeschichte präsent. Heute haben unsere Gründer die Marke Rosewood offiziell wiederbelebt. Mit außergewöhnlichem Whiskey aus Kentucky lässt Rosewood Whiskey diesen historischen Namen als Premium-Craft-Spirituose wieder aufleben.

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